30 Jahre Friedrich-Gerstäcker-Gesellschaft e.V.

Am 10. Mai 1979 wurde in einer Feierstunde im Städtischen Museum die Friedrich-Gerstäcker-Gesellschaft e.V. gegründet. Ausgegangen war die Initiative vom Gerstäcker-Biographen Thomas Ostwald, der seitdem 1. Vorsitzender der Gesellschaft ist. Eine Gruppe von Gerstäcker-Enthusiasten war der Meinung, dass man ein Medium haben müsse, um etwas vom Leben und Werk Gerstäckers zu vermitteln.

Gemeinsam sammelte man Material, wobei zunächst ein wesentlicher Punkt darin bestand, die verstreut lagernden Materialien aus verschiedenen Archiven nach Braunschweig zu holen. Ein besonders willkommener Beitrag waren die in Hamburg liegenden Briefe Gerstäckers an seinen Freund Adolf Hermann Schultz, den „lieben Herzensfreund“. Unter diesem Titel konnten die Briefe später veröffentlicht werden.

Als ein Brief an die im Stadtarchiv entdeckte Enkeltochter Mädy Blaeser-Gerstäcker in Südafrika beantwortet wurde, erlebte die Gerstäcker-Forschung eine Sternstunde. Die Gerstäcker-Enkeltochter reiste persönlich nach Deutschland, um Manuskripte, Briefe und Aufzeichnungen Gerstäckers zu überbringen. Weitere Kontakte entstanden weltweit zu Gerstäcker-Forschern, allen voran ist hier Professor Clarence Evans zu nennen, der Nestor der Gerstäcker-Forschung.

In der letzten Zeit wurden durch die Zusammenarbeit mit Professor Wolfgang Hochbruck Praktikantenplätze geschaffen. Studenten der TU Braunschweig bereiteten Ausstellungen vor oder erstellten durch Autopsie Verzeichnisse der vorhandenen Zeitschriftenveröffentlichungen. Ständig erfordert das Gerstäcker-Museum als Publikumsmagnet die Aufmerksamkeit der Mitglieder. Hier gilt es, mit wechselnden Themen das Interesse der Öffentlichkeit zu erhalten.


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